John Zinsser. New York Paintings

Eröffnung
Donnerstag, 15. März 2012, 19.00 Uhr

Einführung
Prof. Dr. Stephan Berg
Intendant Kunstmuseum  Bonn

Ausstellung
16. März  bis 27. April 2012

Beginnend mit dem 16. März bis zum 27. April 2012 zeigt die Galerie Clement & Schneider eine Einzelausstellung des 1961 in New York geborenen Malers John Zinsser: New York Paintings.

Im Mittelpunkt unserer Präsentation stehen seine farbintensiven Gemälde aus den letzten drei Jahren, die intelligent und kraftvoll das Thema Malerei weiterentwickeln. Die Ausstellung wird durch eine Katalogpublikation im Weidle Verlag begleitet. Dort schreibt Prof. Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseums Bonn:

»Das erste, was an den aktuellen Bildern von John Zinsser auffällt, ist ihre Präsenz. Eine physisch vibrierende Gegenwärtigkeit, die den Betrachter mit ihrer elektrisch leuchtenden Farbigkeit quasi körperlich affiziert. Diese Malerei verführt auf eine außerordentlich sinnliche Art und Weise dazu, sich auf sie einzulassen. Aber nicht bedingungs- oder besinnungslos. Hier geht es nicht um eine bildnerische Überwältigung, die vom Betrachter einen Akt der Hingabe oder Unterwerfung verlangt, sondern um ein Angebot, in einen Dialog einzutreten. In ein Gespräch, das davon handelt, wie sich aus der Tradition der amerikanischen Nachkriegsabstraktion und insbesondere des amerikanischen Abstrakten Expressionismus, Bilder erzeugen lassen, die durchscheinen lassen, woher sie kommen, und zugleich doch auch deutlich machen, was sie von dieser Tradition unterscheidet.«

Seit Beginn der 80er Jahre ist John Zinsser Teil der New Yorker Kunstszene und wohnte lange Jahre im legendären Chelsea Hotel. Hier setzt der Kunstkritiker Dr. Peter Lodermeyer das Gespräch an, das er mit Zinsser als Beitrag für den Katalog führte und das besonders auch die verdichtete Atmosphäre jener Jahre und die vielen Begegnungen mit Künstlerkollegen thematisiert.

Zinsser ist als Katalysator aktueller abstrakter Malerei ein Protagonist dieser Szene: New York Paintings.

Der Katalog zur Ausstellung ist im Weidle Verlag erschienen.

 

16.03.2012 - 27.04.2012