Detlef Beer. Bild. Farbe. Raum

Hg. von Gisela Clement und Uwe Schröder
Mit Beiträgen von Volker Adolphs und Andreas Denk
96 S. mit 86 farb. Abb.
21 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag
deutsch/englisch

2015 Wienand Verlag
978-3-86832-268-2
EUR 19,80
Direktbestellung

Buchvorstellung
Donnerstag, 7. Mai 2015, 19.00 Uhr

Bilder in Gelb, Blau und Rot: Seit Mitte der 1990er-Jahre setzt sich Detlef Beer (geb. 1963) mit dem Eigenleben der Grundfarben auseinander, erforscht ihre Wirkung und ihre Wahrnehmung – losgelöst von gegenständlichen Zuordnungen oder gar emotionalen Aspekten. Eigenwillig verbindet der Künstler dabei einen konstruktiven Malakt mit Spuren des Gestischen. Daraus resultieren Arbeiten, in denen die Farbfeldmalerei, der Konstruktivismus und das Informel miteinander verschmelzen. Systematisch arbeitet sich der Künstler durch die Primärfarben und offenbart ihr Potenzial für die zeitgenössische, konzeptuelle Malerei – auch über den Rahmen hinaus. Denn in Beers jüngsten Arbeiten geht das Tafelbild auf die Wand über, die ebenfalls zum Malgrund wird. Auf diese Weise korrespondieren nicht nur Werk und Untergrund, sondern auch die Gattungen Kunst und Architektur.