Henbury
Kirstin Arndt

Vernissage
8. November 2018, 19 Uhr
Einführung Anne Schloen, freie Kuratorin und Autorin

Ausstellung
9. November – 20. Dezember 2018

Dachlatten, Europapaletten, Lkw-Planen, Metallplatten, Seile – die Materialien, mit denen Kirstin Arndt seit den 1990er Jahren arbeitet, sind einfach, industriell gefertigt und jedem Betrachter vertraut. In ihren minimalistischen und zugleich raumgreifenden Werken, die sie aus diesen alltäglichen Werkstoffen konzipiert, befasst sie sich mit dem Verhältnis zwischen Linie, Fläche und Raum. Dabei interessieren sie der Übergang vom Zweidimensionalen zum Dreidimensionalen sowie der Wechsel zwischen Formfindung und Formauflösung.
In ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie Gisela Clement bezieht sich Kirstin Arndt auf die Architektur und innere Raumstruktur der Galerie. Das Quadrat, das die Form der beiden Ausstellungsräume prägt, ist der konzeptionelle Ausgangspunkt. Anhand quadratischer Module, hergestellt aus unterschiedlichen Materialien, untersucht die Künstlerin das Verhältnis zwischen Material und Formbarkeit. Der Prozess der Formfindung wird dabei wesentlich durch den gelenkten Zufall, die Schwerkraft und die Eigengesetzlichkeit des Materials bestimmt. Einige der so entstehenden Werke weisen temporäre und veränderbare Formen auf, während andere wiederum hinsichtlich der Form stabil und dauerhaft sind. Es geht Kirstin Arndt dabei nicht um die Ästhetik der Form, sondern um Zustände, Prozessualität und fortdauernde Formungsprozesse.
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Eröffnung
Freitag, 30. November 2018, 19 Uhr
Einführung
Dr. Andrea Firmenich, Geschäftsführerin der Stiftung Nantesbuch
Ausstellung
1. Dezember 2018 – 19. Januar 2019